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Für die Umwelt: Thermobecher statt Einweg-Kaffee-Becher

So hip und bequem der Trend ist, seinen Kaffee mittlerweile quasi überall „to go“ kaufen und trinken zu können, so bedenklich sind die Folgen.

Die Statistik nennt alarmierende Zahlen, was den Konsum von Einweg-Pappbechern betrifft. Täglich werden weltweit immense Summen von Kaffee-to-go-Bechern gekauft und nach dem Verzehr wieder weggeworfen.

Einige handfeste Statistiken der Verbraucherzentrale hierzu:

  • Die Anzahl an „to-go“-Bechern hat sich in den letzten 25 Jahren verdoppelt
  • Legt man den Fokus auf Heißgetränke, so beträgt die Steigerungsrate sogar unfassbare 500 Prozent
  • Alleine Deutschland produziert pro Jahr über 50.000 Tonnen Abfall durch Einweg-to-go-Becher

Kaffeebecher aus Pappe & Kunststoff sind problematisch

Die „to-go“-Becher sind oftmals aus Pappe und Kunststoff. Häufig bleibt im Dunkeln, wie die Becher jedoch genau hergestellt wurden, und wie hoch der Anteil der einzelnen Materialien am Becher ist.

Wenige Pappbecher nur haben eine genaue Kennzeichnung oder gar Zertifizierung, die darüber aufklärt. Am gefährlichsten sind Experten zufolge reine Kunststoffbecher.

Hinzu kommt die Gefahr, dass die „to-go-Becher“ unterwegs – mangels Disziplin oder mangels verfügbarer Mülleimer – einfach wild entsorgt werden. Das verursacht Umweltverschmutzung und Kosten für Städte und Kommunen.

Bei Jugendlichen kommt noch die Gefahr dazu, dass es in ihren Augen cool wirken kann, selbst produzierten Müll nach dem „Chillen“ einfach liegen zu lassen in öffentlichen Parks oder – noch schlimmer – bewusst auf den Boden oder in Grünanlagen zu werfen, anstatt in dafür vorgesehene Mülleimer.

Thermobecher räumen das Müllproblem aus dem Weg

Abhilfe schaffen hier sogenannte Isolier- oder Thermobecher. Die allermeisten Menschen kennen sie inzwischen. Als wiederverwendbare Kaffeebecher oder Teebecher, aus Edelstahl oder Bambus gefertigt, sind diese Thermobecher viel umweltfreundlicher.

Auch große Getränke- und Kaffeeketten, wie beispielsweise Starbucks, haben dies längst erkannt. Wer als Großkonzern zumindest einen kleinen Blick auch für die Umwelt hat, und gleichzeitig positive Eigenwerbung machen möchte, der wird aktiv:

So bietet Starbucks seinen Kunden beispielsweise seit einiger Zeit einen Rabatt von 30 Cent auf Heißgetränke an, wenn die Kunden einen wiederverwendbaren Isolierbecher zu Starbucks in den Shop mitbringen.

Auch bietet die Kaffeekette eine Reihe an eigens produzierten Starbucks-Kaffeebechern an. Das Rabatt-Angebot ist eine beispielhafte Aktion, der hoffentlich bald noch viel mehr große Unternehmen folgen werden.

Emsa Travel Mug & andere bekannte Isolierbecher

Auch abseits von Starbucks gibt es hochwertige Isolierbecher für kleines Geld. So kostet der schon fast „kultige“ Emsa Travel Mug Isolierbecher gerade einmal zwischen 15 und 20 Euro. Dafür bekommt der Verbraucher einen wiederverwendbaren Edelstahlbecher, der dicht ist und lange warmhält.

Die Thermobecher von Emsa gibt es in unzähligen verschiedenen Farbvariationen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Auch bei der Größe des Bechers haben Kaffeeliebhaber und Teeliebhaber freie Wahl: Soll es der kleine, handliche Emsa Becher sein oder eher der etwas größere Becher?

Wer besonders auf das Verhältnis von Gewicht zu Volumen achtet, wird vermutlich im Contigo Westloop-Thermobecher noch mehr Freude finden. Denn der Isolierbecher von diesem Unternehmen überzeugt durch noch mehr Volumen bei geringerem Gewicht, verglichen mit dem Emsa-Becher.

Auch die Becher von Contigo sind individuell wählbar je nach Farb-Vorliebe. Sogar eine Gravur mit eigenem Namen oder Motto-Spruch ist inzwischen oftmals möglich.

Es gibt also durchaus gute Gründe, zu wiederverwendbaren Kaffeebechern statt Pappbechern zu greifen.


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