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Tipps für die Verwendung eines Espressokochers

Kaffee ist nicht gleich Kaffee, das wissen wir bereits. Wenn Espresso oder Kaffee zu sauer oder zu bitter schmecken, liegt der Fehler meist an der Zubereitung oder am Kaffeepulver selbst. Im Folgenden möchten wir dir ein paar Tipps für den perfekten Espressogenuss verraten!

Was bedeutet Espresso eigentlich?

Oftmals herrscht Verwirrung beim Wort Espresso anbelangt. Dieser Begriff deutet nämlich nicht auf einen schnell zubereiteten Kaffee hin. Der Ausdruck Espresso stammt aus dem Italienischen und bedeutet ein speziell und ausdrücklich für den Gast frisch zubereitetes Getränk.

Auf was kommt es an bei der Zubereitung eines Espressos an?

Wasserqualität

Da ein Kaffee oder Espresso aus 98 Prozent aus Wasser besteht, ist dieser Punkt äußerst wichtig. Auf Leitungswasser sollte grundsätzlich verzichtet werden, da dies meist sehr kalkhaltig ist. Wir wollen einen weich schmeckenden Kaffee und keinen Chlorgeschmack in unserem Heißgetränk. Für den perfekten Espresso sollte das Wasser einen Härtegrad von 8°d und einen PH-Wert von 7,0 besitzen. Spezielle Filterkanne helfen dabei, das Wasser zu entkalken und zu enthärten. Im Optimalfall nimmst du zum Brühen einfach Mineralwasser aus der Flasche.

Vor dem Brühen kannst du das Wasser vorheizen. Dies beeinflusst den späteren Geschmack. Stell dir vor du würdest die Kanne direkt auf die Herdplatte stellen, dann würde sich zunächst das Metall erhitzen. Die Folge wäre ein bitter schmeckender Espresso mit metallischem Abgang.

Kaffeebohnen

Die Kaffeebohnen sind wie das eingesetzte Wasser, genauso wichtig für einen wohlschmeckenden Espresso. Doch welche Kaffeebohnen sind die richtigen für einen Espresso? Am beliebtesten sind die Arabica-Bohnen die sehr edle Nuancen aufweist. Die Robusta-Bohne welcher eher bitte und holzig schmeckt. Experten raten zu einer Mischung aus beiden Sorten Kaffeebohnen. Aber hier gilt: Probieren geht über Studieren!

Am besten kaufst du Kaffeebohnen in kleineren Mengen, damit sie nicht allzu lange gelagert werden müssen. Kommt es doch zur Lagerung, dann achte auf die Aufbewahrung in luftdichten und dunklen Behältern.

Was kosten gute Kaffeebohnen?

Die günstigen, aber nicht unbedingt besten Kaffeebohnen werden im Discounter verkauft. Allerdings gibt es große geschmackliche Unterschiede im Vergleich zu Qualitäts-Kaffeebohnen beim Fachhändler. Während günstige Kaffeebohnen für 7 Euro das Kilo im Supermarkt angeboten werden, kosten hochwertige zwischen 15 und 20 Euro pro Kilo. Wenn man aber bedenkt, dass pro Brühvorgang nur wenige Gramm Kaffeebohnen eingesetzt werden, sollte man eher zur besseren Variante tendieren.

Weiterführende Informationen zum Thema Espressokocher findest du hier:

https://www.kaffeemensch.de/espressokocher-test/

Mahlgrad

Der Mahlgrad unterscheidet sich mit den einzelnen Kaffees. Bei der Zubereitung in einem Espressokocher, sollte der Mahlgrad angepasst werden. Bei Fertig-Kaffeepulver ist meist der Aufdruck “Espressokocher” auf der Verpackung angebracht. Besser ist es aber wenn du die Kaffeebohnen kurz vor dem Brühen selbst mahlst. Eine passende Kaffeemühle hilft dir dabei! Bei letzterem kannst du etwas mit dem Mahlgrad spielen. Wenn der Espresso zu bitter schmeckt, ist der Mahlgrad meist zu gering eingestellt. Schmeckt der Espresso zu wässrig, dann ist das Pulver meist zu grob und der Espressokocher kann die Aromen nicht richtig extrahieren.

Wie den Espressokocher reinigen?

Besonders Espressokocher aus Aluminium müssen gut gepflegt werden. Ist die Kanne zu verschmutzt, dann schmeckt auch meist der Kaffee nicht mehr. Im Laufe der Zeit bilden sich Rückstände im Inneren des Kochers. Die Reinigung in der Spülmaschine sollte auf jeden Fall vermieden werden, da darunter die Beschichtung, sowie die Gummidichtung leiden. Besser ist es den Kocher per Hand zu reinigen. Dabei langt es das Gerät mit lauwarmem Wasser auszuspülen.

Wenn du möchtest, kannst du einen Schwamm dazu einsetzen. Spülmittel sollte jedoch vermieden werden, da dies den Geschmack später beeinflusst. Findest du Reste an Kaffeeöl, so kannst du diese getrost vernachlässigen. Sie sorgen im Laufe der Zeit für den charakteristischen Espresso-Geschmack. Anschließend kannst du den Espressokocher mit einem Küchentuch abtrocknen.

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